Unter dem Tyrannensturz wird in Llorkh die blutige Auseinandersetzung im Tempel des Gottes Tyrannos verstanden, welche mehrere Leben kostete und gemeinhin als Höhepunkt des Kirchenstreites innerhalb der Stadt gesehen wird.
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
- 1. Hintergrund und Vorspiel
- 2. Ablauf
- 3. Folgen
- 4. Bewertung
1. Hintergrund und Vorspiel 
2. Ablauf 
Wer letztendlich zuerst die Hand gegen den Anderen erhob ist unklar, meist wird jedoch der Kampfbeginn seitens der Nachtklingen angenommen, obwohl deren Anführer nicht für unangebrachte Gewalt in der Stadt bekannt ist. Einerlei, der Sturm des Tempels hatte begonnen und angeblich war es ein blutiger Kampf gewesen. Mehrere Nachtklingen fielen unter der göttlichen Macht des Tyrannen, während die Halle vom brechenden Krachen blanken Stahls erfüllt war. Wie die Nachtklingen den Vorteil errangen, ist wohl dem Soldaten Amron von Lichtenfels anzurechnen, der mithilfe seiner Magie den Widerstand der meisten Tyraniten beendete. Balthasar Caraobhan wurde wahrscheinlich von Tyrnon Caentigern selbst erschlagen, obwohl dieser Umstand meist nur unter seinen Anhängern und Cyricisten Betonung findet. Der Kampf war vorüber. Der Abzug der Nachtklingen fand in der Nacht statt und soll unspektakulär gewesen sein. Sowohl Laerus als auch Balthasar Caraobhan wurden in die Burg gebracht.3. Folgen 
Kurz darauf entschloss sich das Triumvirat und Grodok Tucher, vermutlich auf Impuls des Herrschers, für eine Vereinbarung. Es wurde ein Abkommen getroffen, dass den Tempel des Tyrannos aus der Enklave der Zentarim ausschließt und somit dessen Sonderstatus beendet. Gleichzeitig wurde die Vergabe von Zauberlizenzen neu geregelt, sodass die Befugnisse der Tyraniten gleichzeitig erweitert wurden. Balthasar Caraobhan kehrte zum Tempel zurück.
Der Zwischenfall kostete mehreren Nachtklingen und zwei Tyraniten, Ishanaura? und Phaedre? das Leben, obwohl unklar ist, ob diese im Gefecht starben. Das Ereignis prägte sich als der Tyrannensturz in das Gedächtnis der Stadtbewohner ein.
4. Bewertung 
Wer gab den Befehl für die Besitzergreifung Laerus', der Herrscher oder der Kommandant der Nachtklingen? Handelte Caentigern vielleicht auf eigene Rechnung und hatte gar nicht die Befreiung des Gefangenen im Sinn? Oder wollte er ihn für die Cyricisten befreien? Seltsam ist jedenfalls, warum eine Hochklinge den Befehl über eine gesamte Rotte besaß, obwohl dies Caentigerns Befehlsgewalt bei weitem überschritt. Daraus ergibt sich die Frage, weshalb die Soldaten ihrer Hochklinge in die Schlacht gefolgt sind, wegen Caentigerns Autorität oder steckt hier mehr dahinter?
Außerdem ist fraglich, wer Laerus schickte, wurde er überhaupt geschickt? Hat er die Armenspeisung tatsächlich sabotiert oder ist er ein Opfer der Willkür geworden? Könnten außer den Cyricisten noch andere hinter diesem Komplott stecken?
Und aus welchem Grund wurde aus dem Wortgefecht rohe Gewalt? War es also ein Machtkampf zweier Männer und ihrer Fraktionen oder ein Ränkespiel eines Dritten? Und weshalb war Grodok Tucher gelassen genug in dieser aufgeheizten Stimmung den Weg zur Burg zu wagen, dazu nur mit einem Mann als Eskorte. Warum konnte Caraobhan unbehelligt in den Tempel zurückkehren und weshalb kam es zur Einigung im Rat?
Will man den Profiteur und eigentlichen Täter finden, ist dies keine leichte Aufgabe. Es lässt sich nur schwerlich beantworten, wer wahrlich einen Vorteil aus dieser Angelegenheit zog. Eher scheint es, als habe jede Seite Schaden genommen.
Autor: Mukade
Dieser Inhalt ist ein offizieller Inhalt der Hochwaldallianz.
Er wurde von der Spielleitung verfasst und ist vor Bearbeitung durch ein Passwort geschützt.