Das Unterreich - Lichtlose Kavernen in der Tiefe
Betreuende Spielleiter: Der vermummte Herr, Lirynia
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1. Allgemeines
Nicht unbedingt würde ein Kenner einen solch belebten Teil des Unterreichs so nah an der Oberfläche vermuten. Im oberen Unterreich, und damit außerhalb von Faerzress gelegen, ist in den vergangenen 10 Jahren ein rege besuchter Ort entstanden. Unter einem großen Bergmassiv des Hochwaldes gelegen schlummert eine Welt, die der Oberfläche verschiedener nicht sein kann. Dem Handelshof, welcher im Verlauf dieser jüngsten Epoche der Region entstanden ist, musste es dabei lange Zeit wohl zu verdanken sein, dass die dort lebenden Rassen sich weitgehend friedlich mit der Oberfläche arrangierten und der südöstliche Rand des Hochwaldes noch nicht ins Chaos gestürzt wurde. Doch die jüngste Zeit führte zu einigen weitreichenden Veränderungen ...
2. Orte in der Tiefe
| Das Labyrinth |
Im südöstlichen Gebiet des Hochwaldes führt eine abgelegene, verlassene Mine in ein Netzwerk natürlicher Tunnel. Die tückischen Windungen haben so manchem Neugierigen die Nerven geraubt, so manchen Monstern Unterschlupf geboten und so manchem Suchenden einen Weg weiter hinab in das Unterreich offenbart. |
| Tropfsteinhöhlen |
Die Tropfsteinhöhlen liegen gut 200 Schritt unter dem Tageslicht und verheissen dem verirrten Wanderer, der durch die Minen und das Labyrinth fand, dass er zu tief geraten ist. Bizarre Formationen aus Stalagmiten und Stalagtiten bilden den Vorhof zum Unterreich, der sich nach unten mit den Gebeinhöhlen fortsetzt. |
| Gebeinhöhlen |
Etwas weiter oberhalb des Handelshofes, entlang der Reiseroute zur Oberfläche hinauf, liegt eine alte Grabkammer in einer Seitenhöhle. Auch wenn diese Grabkammer schon tausende von Jahren alt ist und längst von Grabräubern bis in den letzten Winkel durchsucht wurde, taucht dieser Ort immer wieder in den Gesprächen der Tavernenbesucher am Handelshof auf. |
| Zentrale Höhle |
Die zentrale Höhle wird aufgrund eines markanten Wasserfalls und Frischwasserflusses auch "Sturzbachkaverne" genannt. Gemessen an der Nähe zur Oberfläche ist die Größe der Höhle beachtlich. Frischwasser, ein kleines Magmafeld, kontrollierbare Zugänge und die Nähe zur Oberfläche machen diese große Kaverne zu einem kleinen Eiland im Unterreich. In dieser Höhle befindet sich auch der Eingang zum Handelshof sowie ein Aufgang zu den Gebeinhöhlen und ein Abgang zur Alten Handelsroute. - Der Frischwasserfluss indessen, kommt aus dem Dunkel und verschwindet eben dorthin auch wieder. |
| Drowposten |
Eine alte Festungsanlage der Drowstadt Ched Nasad bildet die Grundlage für einen Ort, an dem bis vor kurzem reger Handel unter allen bekannteren Völkern des Unterreichs stattfand. Bis zum Umsturz durch die Drow regierte dort eine Händlerloge, die jenen Ort aufgebaut hatte und durch die Merkantilergarde, unangefochten ihre Hände über den Handel hielt. Chess'riia Deghym'nir initiierte schließlich zusammen mit einem Großteil der Drow am Posten einen nahezu gewaltfreien Umsturz, vertrieb die Duergar und Svirfneblin und setzte anstelle der Loge ein Konzil ein, das aus Lolth-Priesterinnen besteht. |
| Alte Handelsroute |
Einst eine Verbindung zwischen der Oberfläche und dem Mittleren Unterreich - und damit Ched Nasad - sorgte der Angriff auf die Drowstadt dafür, dass dieser Ort nur noch selten besucht wird. War die alte Handelsroute früher einmal ein Plünderweg an die Oberfläche, so trägt der Spalt in den heutigen Tagen dafür Sorge, dass sie nicht mehr als eine Verbindung zur Sackgasse am Spalt ist. |
| Der schillernde Schacht? |
Ebenfalls Teil der Alten Handelsroute, liegt Schillernde Schacht im letzten Viertel auf dem Weg von der Sturzbachkaverne zum Spalt. Ehemals ein Rastplatz, Rückzugspunkt und "Tagebaugebiet", ist der Ort eigentlich in Vergessenheit gesunken. Lediglich eine kleine Sekte von Duergar hat unlängst den Erzabbau dort wieder aufgenommen. Seinen Namen erhielt der Rastplatz durch einen mysteriösen Schacht ohne Lot, der für sein schillerndes Farbenspiel bekannt ist. |
| Der Spalt |
Wo früher eine Verbindung der Stadt Ched Nasad zur Handelsroute lag, klafft heute ein endlos tiefer Riss im Unterreich. Viele Abenteurer haben in den vergangenen zehn Jahren versucht, den Spalt zu überwinden denn man sagt sich, die andere Seite führe direkt in jene Höhle, in welcher der baumelnde Turm stünde welcher bei dem Angriff vom Rest der Stadt abgeschnitten wurde. Doch ein mystisches Wesen, dass man nur das "Ding aus dem Spalt" nennt, hat bisher noch jeden Überquerungsversuch mit dem Tod des Probanden quittiert. |
3. Wege in die Tiefe
3.1 Der lange Weg nach oben
Über einen schmalen Felshang führt die Reise, will man vom Handelshof hinauf zur Oberfläche. Durch einige weitere Höhlen und eine alte Miene gelangt man alsbald ans Tageslicht. Hier finden sich die Reste der alten Mienengebäude. Folgt man dem Flusslauf findet man sich bald am kleinen Lager wieder, welches jüngst von Unbekannten niedergemacht wurde.
3.2 Der gefährliche Weg nach oben
Es verhärten sich die Gerüchte, dass ein alter Tunnelaufgang unter Orlbar doch nicht völlig durch den Meteorniedergang vernichtet wurde. Tonnen von Fels, so sagt man, versperren den Weg hinauf, aber möglicherweise liegen dahinter noch gangbare Wege. So oder so, es dürfte ein heikler Weg sein. Er war niemals sicher, doch bedeutend kürzer als der über den Felshang der zentralen Höhle.
4. Quellenangaben
- Unterreich Vergessene Reiche
- Lady Penitent? Romanreihe von Lisa Smedman
- Krieg der Spinnenkönigin? Romanreihe von R.A. Salvatore
Dieser Inhalt ist ein offizieller Inhalt der Hochwaldallianz.
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