Allgemeines

Die gigantische Höhle, deren Decke für das sterbliche Auge nicht zu blicken und von keinem Fackelschein erhellt werden kann, gehört wohl nicht zu jenen ohnehin wenigen Orten des Unterreichs, die zum Verweilen einladen. Insbesondere die Beschaffenheit des Bodens trägt dazu bei, ist dieser zwar fest, aber von Wasser bedeckt. Wenngleich jenes nicht abgestanden oder giftig ist, besitzt es doch die Eigenheit, die viele Gewässer des Unterreichs haben.
Weniger es die Kälte, die sich hier noch in Grenzen, sondern die Ungewissheit, was unter der Oberfläche lauert. Die Vielzahl von Pflanzen, die förmlich nach den Füßen des Passierenden greifen, mögen dabei zweifelsfrei unangenehm sein, aber gewiss nicht so gefährlich wie andere Lebewesen, die sich urplötzlich aus dem kühlen Nass erheben: Gallertwürfel. Zu allem Überfluss sind dies nichtmal die gefährlichsten Lebewesen, die die riesige Kaverne durchstreifen. Denn jene Glücklichen, die eine Begegnung überleben, können andere vor den grausigen Kreaturen warnen: Gedankenschindern.
Erkundungen
Schaut man sich diese Gegend des Unterreichs näher an, dann kann man je nach Befähigung und Sachkunde verschiedene Erkenntnisse gewinnen. Nachfolgend stehen einige Hinweise, über die ein Charakter mit entsprechender Fertigkeit verfügen kann, sofern ihm einen entsprechenden Wurf gegen den angegebenen Schwierigkeitsgrad gelingt. Es ist pro Stufe nur ein Versuch zulässig und auch jeweils nur auf die Fertigkeit mit dem höchsten Wert.
| Schwierigkeitsgrad | Erkenntnis |
| Offensichtlich |
Nicht alles an diesem Ort ist natürlichen Ursprungs. Südwestlich gelegen führt so zum Beispiel eine leich desolate Treppe hinauf in höher gelegene Gefilde. Bemerkenswert dürfte für Hinaufblickende im südöstlichen Teil des Höhle die Formation von in diffuses Licht getauchten Brücken sein, die sich ein ganzes Stück über den Köpfer erstrecken. Wer dies schon ominöse findet, darf sich auch über die steinernen Becken wundern, die sich scheinbar Abgrenzungen gegenüber dem Rest der Wasseroberfläche bilden. Sollte jemand wirklich derart wagemutig sein, in eines dieser Becken zu greifen, wird er feststellen, dass dieses tiefer ist als der Höhlenboden. |
| Handwerk (Bergmann) 10, Überleben 10, Wissen (Natur) 10 |
Es sind wohl besondere Umstände, die zur bestimmten Natur dieser Höhle beitragen. Die Kaverne lässt sich in etwa unter den Zusammenfluss von Delimbiyr und Graufluss verorten. Vermutlich weist das heisige Gestein eine geringere Dichte als andernorts auf, was zu einer permanenten Zufuhr von Flusswasser in nicht geringem Umfang sorgt, das dann entsprechend irgendwo aus der Höhle abfließt. |
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